Hier finden Sie Informationen über verschiedene Möglichkeiten der Lichtgestaltung im privaten und häuslichen Bereich.
Seilsyteme
Das Licht dorthin bringen, wo es Funktion hat
Darüber könnte man sicher, wenn auch provokant diskutieren.
Bei einer optimalen Planung kann in der Regel zumindest auf die Schiene verzichtet werden. Seilsysteme bieten einen guten Kompromiss zwischen Flexibilität und Optik. Achten Sie hierbei auf zurückhaltendes Design. Nur wenige Hersteller könen dies für sich in Anspruch neh¬men. Zwei Systeme heben sich wohltuend aus Baumarkt und lkea Wäscheleinen-Design hervor. Die Fabrikate Nimbus und Ingo Mauerer.
Beides sind sehr feingliedrige Elemente, die seit Jahren in unveränderter Form marktbeherrschend sind. Ein unumstößlicher Beweis für gutes Design.
Lichtdesign
Ein guter Lichtplaner betrachtet bei seiner Planung nicht nur die Leuchten und technischen Aspekte, sondern bezieht die innenarchitektonische Gestaltung des Raumes in die Planung mit ein. Nur so ist ein optimales Ergebnis machbar.
Stimmungsvolles Licht kann auch mit einer kostengünstigen Lösung geschaffen werden, Dies geht allerdings nur, wenn Bauherr, Architekt und Lichtplaner rechtzeitig zusammen kommen.
Kompetenz, seriöse Planung und Betreuung bis zum Einzug, das sollten Sie von Ihrem Partner erwarten können. Lassen Sie sich Referenzen nennen, und scheuen Sie sich nicht, diese auch zu überprüfen. Die Planungskosten sind eine gute Investiton und können im Einzelfall vergütet werden.
Farbiges Licht
Niemand kann sich der starken emotionalen Wirkung, die farbiges Licht auf ihn ausübt, entziehen. Diese Wirkung, in Theatern und bei Events aller Art gewünscht, setzt der Lichtdesigner professionell um.
Holen Sie sich die Faszination der Theaterbühne in ihr eigenes Umfeld. Ob Wohn- Schlafzimmer, Wellness Oase oder Gartenlandschaft. Schaffen Sie sich ihre eigene kleine Bühne zum Wohlfühlen. Mit farbigem Licht Stimmungen erzeugen.
Farbenlehre
Ein wichtiger Faktor in der Beleuchtungstechnik ist die Farbenlehre. In der Netzhaut des menschlichen Auges gibt es zwei Sehzellentypen, die Zapfen und die Stäbchen. Die Zapfen unterscheiden sich in drei Typen, die überlappend für einen bestimmten Spektralbereich mit unterschiedlichen Wellenlängen empfindlich sind. Diese Spektralbereiche finden ihre Sättigung in den drei Grundfarben: Violett, Orangerot und Grün. Die neben den Zapfen existierenden Stäbchen sind "nur" für die Helligkeitswerte empfindlich.
RGB-Licht
Mischen wir diese drei Grundfarben des Lichts zu gleichen Teilen, erhalten wir Weiß. Das Mischen von nur zwei dieser Grundfarben erzeugt Gelb, Magenta und Cyan. Da das Licht nur von gleichfarbigen Gegenständen reflektiert wird, spielt die Farbe der beleuchteten Körper ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. So ergibt grünes Licht auf einem magentaroten Gegenstand, Schwarz.
Die in dem Farbenkreis gegenüberliegenden Farben (Komplementärfarben), ergeben so gemischt immer Schwarz. Die Lichtmischung mit Komplementärfarben ergeben Weiß. Weißes Licht auf schwarzem Untergrund wird jedoch nicht reflektiert und ergibt also Schwarz.
Die Farben haben aber auch eine Einwirkung auf unsere Psyche. So hat Weiß zum Beispiel eine öffnende Wirkung und bedeutet im psychologischen Farbenschlüssel Reinheit, Frieden oder "Ja". Rot dagegen hat eine erregende, antreibende Wirkung und der Farbenschlüssel spricht von Liebe, Kraft, Macht und Gefahr. Dies ist auch ein wichtiger Bestandteil der Feng-Shui Lehre.
Pflanzenlicht
Pflanzen brauchen viel Licht zum Leben
Pflanzen sind auf das Licht angewiesen, denn sie verarbeiten es und gewinnen daraus die Energie, die sie zum Wachsen brauchen per Photosynthese (Assimilation). Gemessen wird das Licht mit dem Luxmeter in Lux.
Wenn Sie genaueres über Ihre Pflanzenstandorte erfahren möchten, stellen wir Ihnen gerne leihweise ein geeignetes Messgerät zur Verfügung.
- Sonnige Standorte:
4000 - über 5000 Lux, z. B. Aloe, Ananas, Zierhopfen - Halbschattiger Standort:
800 - 1500 Lux, z. B. Grünlilie, Zimmeraralie, Usambaraveilchen - Schattiger Standort:
500 - 800 Lux, z. B. Monstera, Philodendron, Aspidistra
Viel Licht brauchen vor allem Pflanzen die Blühen oder helle strukturierte Blätter haben.
Wenig Licht brauchen Pflanzen mit dunkelgrünen Blättern.
Was passiert bei zu wenig Licht?
lange Internodien, kleine, helle Blätter (Geilwuchs), Verzögerung der Blütenbildung, bunte Blätter verblassen, neue Triebe und vorhandene Blätter panaschierter Pflanzen vergrünen, z. B. bei Diffenbachia
Gegenmaßnahme: Leuchtstofflampen, Quecksilberdampf-Hochdruck-Lampen, Mischlichtlampen, Glühlampen
Was passiert bei zu viel Licht?
unregelmäßige helle, später nekrotisch werdende Blattflecken (Verbrennungen), Blütenstiele gestaucht
Gegenmaßname:Vorhänge, Abschirmungen, z. B. Tücher. Tageslänge durch Kunstlicht verlängert: keine Blütenbildung bei Kurztagspflanzen (Kalanchoe blossfeldiana)
Licht im Dunkeln: Pflanzenlampen
Von Elmar Mai
Nur wo Licht ist, ist auch Leben. Denn die Strahlen der Sonne sind das Lebenselixier unseres Planeten. Pflanzen benötigen Licht als Nahrung, verwandeln es in Kohlehydrate, Fette und Eiweiß und erzeugen - quasi als Abfallprodukt - Sauerstoff. Das Ganze wird - wissenschaftlich trocken - Photosynthese genannt. Kein Wunder also, dass Pflanzen das Raumklima deutlich verbessern hilft.
Pflanzenort
Obwohl aus Sicht der Pflanzen unsere Wohnräume gerade in dieser Jahreszeit eher dunkle Löcher sind, muss man auf sie nicht verzichten. Aber sonnenhungrige Pflanzen gehören direkt hinter das Fenster. In die zweite Reihe all diejenigen, die Halbschatten lieben. Und noch ein Stückchen weiter weg können nur noch die schattenverträglichen Kandidaten existieren.
Aber spätestens in der Raummitte ist Schluss mit Pflanzen, und dann muss eine Pflanzenleuchte her, quasi die Sonne aus der Steckdose. Aber längst nicht mit allen Leuchten können die Pflanzen etwas anfangen! Denn Licht ist noch lange nicht gleich Licht.
An der Uni in Hannover, Institut für Technik im Gartenbau und Landwirtschaft, wird erforscht, welchen Einfluss künstliches Licht auf die Pflanzen hat: zum einen als Nahrung, zum andern als Informationsträger.
Kontaktadresse:
Institut für Technik im Gartenbau und
Landwirtschaft, Herrenhäuser Str. 2
30419 Hannover
Jeder weiß, dass Tulpen im Frühling blühen. Aber woher weiß eine Pflanze eigentlich, dass Frühling ist? Ein Versuch gibt die Antwort: Begonien werden im Winter zusätzlich belichtet. So wird ein Teil der Nacht zum Tag und den Begonien vorgegaukelt, es sei Sommer mit zwölf Stunden Sonnenschein. Sie beginnen zu blühen. Ohne Zusatzlicht tun sie das aber nicht. Das Licht steuert also den Kalender der Pflanze.
Aber nicht nur die Dauer, auch das Spektrum des Lichtes spielt für die Entwicklung der Pflanze eine entscheidende Rolle. Denn ob eine Begonie schwächlich und lang oder kräftig und kompakt wächst, hängt in erster Linie vom Blauanteil der jeweiligen Lichtquelle ab. Denn aus den unterschiedlichen Spektralbereichen des weißen Sonnenlichtes filtern die Pflanzen je nach Stoffwechselaufgabe rote oder blaue Anteile heraus, was übrig bleibt ist Grün - die Farbe des Blattes.
Aber wie sieht es mit dem Spektrum der steckdosenbetriebenen Ersatzsonnen aus. Reichen etwa rote, blaue und grüne Lampen aus? Wohl kaum. Aber unter dem Begriff "Pflanzenleuchten" steht vieles im Regal. Neben Modellen, die tatsächlich der Pflanzenernährung dienen auch solche, die die Pflanzen lediglich effektvoll ausleuchten.
Nur: Woran kann der Laie erkennen, welche Leuchte wirklich ihren Zweck erfüllt? Da müssen Experten ran: In Hannover werden die verschiedensten Lampentypen kritisch auf ihre Eignung als vollwertige Pflanzenbeleuchtung getestet. Und da kommt so manche Überraschung ans Licht.
Folgender Versuch zeigt gleich zwei Phänomene: Die Farbwiedergabe und die Umsetzung der aufgenommenen Energie in Licht, Lichtausbeute genannt. Da gibt es gravierende Unterschiede bei der Farbwidergabe, das heißt der Wirkung auf das menschliche Auge, aber vor allem auch bei der Lichtausbeute, also dem, was die Pflanzen brauchen. Alle Lampen hatten wohlgemerkt einen vergleichbaren Stromverbrauch und den gleichen Abstand.
Am besten schnitt dabei die Natriumdampflampe SDW-T ab, am schlechtesten die Quecksilberdampflampe, vor allem wegen der schlechten Lichtausbeute. In einem anderen Versuchsaufbau wurden verschiedene Leuchtstoff-Röhren getestet. In Innenräumen ist dabei neben der Wirkung auf die Pflanzen auch die Wirkung auf den Menschen gefragt. Abgesehen davon, dass Leuchtstoffröhren relativ leistungsarm sind, hinterließ auch noch das vom Handel meistgepriesene Modell den schlechtesten Farbeindruck.
Dagegen liefert die Leuchtstoffröhre Typ "warmweiß" die natürlichsten Farben. Und für die Pflanzen ist das Spektrum allemal im "Grünen Bereich". Obwohl: Physikalisch gesehen kommt es bei Pflanzenleuchten ja vor allem auf den Blauanteil des Spektrums an, denn je größer er ist, um so näher reicht es an das Spektrum des natürlichen Sonnenlichtes heran.
Normale Glühlampen erweisen sich deshalb als völlig unbrauchbar für das Pflanzenwachstum: Sie haben kaum Blau im Spektrum, dafür viel zu viel Rot: Das führt unweigerlich zu Wachstumsstörungen. Und außerdem wird nur fünf Prozent der Energie in Licht umgesetzt, selbst für die Beleuchtung von Kunstblumen unzeitgemäß.
Wer aber einen herkömmlichen Punktstrahler durch eine gleichhelle Energiesparlampe ersetzt, verbessert sofort das Lichtspektrum für seine Pflanzen und spart auch noch jede Menge Strom dabei. Pflanzenbeleuchtung soll schließlich wirtschaftlich sein.
Wirtschaftlich denken heißt auch, die Lichtquelle möglichst nahe über seinen Pflanzen anzubringen, denn die Helligkeit nimmt sprunghaft zu, je kleiner die Entfernung zur Pflanze wird.
Klar, dass dabei je nach Lampentyp die Wärmeentwicklung zu berücksichtigen ist. Denn selbst hochwertige Lichtkanonen mit ihren verschiedenen Metalldampf-Lampen werden leider ziemlich heiß.
Wenn Sie demnächst auf der Suche nach einer Pflanzenleuchte sind, lassen Sie sich nicht hinters Licht führen. Und von Billigangeboten, die viel zu schwach auf der Brust sind, sollten Sie die Finger lassen, leistungsstarke Pflanzenleuchten sind nun mal teuer.
Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Aber das Sonnenlicht zu ersetzen, das ist selbst im dritten Jahrtausend noch ganz schön aufwendig.
Zusatzinformationen zu Pflanzenlampen
Es gibt die unterschiedlichsten Methoden, Licht zu erzeugen. Die älteste und einfachste Methode ist das Prinzip von Edison: die Glühbirne. Hier wird ein Metallfaden zum Glühen gebracht. Die Weiterentwicklung waren Gasentladungsröhren, auch Leuchtstoffröhren genannt. Hier wird kein Metallfaden, sondern ein Gas zum Leuchten gebracht. Die modernen Energiespar-Lampen sind im Prinzip aufgewickelte Leuchtstoff-Röhren und lichttechnisch mit ihnen vergleichbar.
Die dritte große Gruppe sind die Metalldampf-Lampen, wo technisch sehr aufwendig Metall oder Metallverbindungen verdampft werden (daher die "Einbrennzeit" d.h. die Lampen brauchen bis zur vollen Leistung bis zu fünf Minuten). Diese Metalldämpfe werden dann zum Leuchten gebracht. Es werden die unterschiedlichsten Metallverbindungen verwendet, daher auch sehr unterschiedliche Spektren. (Für Kurzzeitbetrieb völlig ungeeignet)
Glühlampen
in allen Varianten, also auch die heute weit verbreiteten Niedervoltstrahler, aber auch alle eingefärbten "Glühbirnen" sind als Pflanzenleuchten im Sinne von Wachstumsleuchten völlig unbrauchbar. Ein glühender Metallfaden hat den überwiegenden Teil seiner Strahlung im roten und infraroten (= Wärme!) Bereich. Blau ist praktisch nicht vorhanden. Auch eingefärbte Glühlampen haben kein anderes Spektrum. Fehlende Spektralanteile können nicht "aus dem Nichts" erzeugt werden. Glühlampenlicht fördert langes, "vergilbtes" Pflanzenwachstum.
Leuchtstoffröhren
Überall, wo Gase leuchten, gibt es kein kontinuierliches Spektrum wie beim Sonnenlicht. Mit einem Trick wird bei Gasentladungsröhren durch die innen aufgedampfte Leuchtstoffschicht über Resonanzschwingungen, die Fluoreszenz, das Spektrum "aufgemotzt". Alle Gasentladungsröhren haben je nach Leuchtstoffschicht mehr oder weniger Blauanteil, aber immer genug für die Pflanzen. Unbeschichtete Röhren haben einen sehr hohen UV-Anteil, deshalb werden sie auch als Schwarzlicht-Lampen bezeichnet. Die Beschichtung ist maßgeblich an der für das menschliche Auge angepassten Farbwiedergabe beteiligt. Nachteil aller dieser "kalten" Lampen (erhitzen sich wenig) ist die geringe Leistung, die aber noch deutlich über der von Glühlampen liegt.
Metalldampflampen
Wegen der hohen Kosten werden Metalldampflampen vorwiegend in der Industrie eingesetzt. Auch Gärtnereien bedienen sich ihrer. Es gibt eine Fülle verschiedenster Typen, die häufig nur ein eng begrenztes Spektrum haben. Vorteil der Lampen: eine hohe Lebensdauer und (meist) eine hohe Lichtausbeute. Alle brauchen ein Vorschaltgerät. Quecksilberdampflampen haben einen hohen UV- und Blauanteil, aber keine befriedigende Lichtausbeute. Sie sind zwar grundsätzlich geeignet, aber den modernen Natriumdampflampen unterlegen. Aber Vorsicht: nur der Typ SWD-T ist geeignet. Andere Natriumdampflampen haben monochromes Licht in einem eng begrenzten Spektralbereich wie beispielsweise die gelben Strahler an Fußgänger-Überwegen.
Tipp: Geeignete Pflanzenleuchten müssen in allen Spektralbereichen deutliche Werte aufweisen. Das für den Laien einfachste Kriterium ist der Blauanteil, weil dieser meistens unterrepräsentiert ist.
Lichtausbeute
ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe. Sie sagt aus, wie viel Lumen (lm) pro Watt (W) eine Lampe erzeugt. Je höher das Verhältnis Lumen/Watt, desto besser setzt eine Lampe die eingebrachte Energie in Licht um. Metalldampf-Lampen haben meist eine enorm hohe Lichtausbeute, Glühbirnen setzen dagegen nur fünf Prozent in Licht um, der Rest ist Wärme.
Bespiele:
- Glühlampe 12 lm/W
- Halogen-Glühlampe 20 lm/W
- Energiesparlampe 60 lm/W
- stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampe 90 lm/W
Beleuchtungsdauer
Zimmerpflanzen kommen meist aus den Subtropen. Daher entspricht eine Beleuchtungsdauer von zwölf Stunden pro Tag etwa dem heimischen Rhythmus der Pflanze und sollte nicht überschritten werden.
Lichtfarbe
beschreibt das farbliche Aussehen des Lichts einer Lampe. Die Lichtfarbe wird charakterisiert durch die Farbtemperatur in Kelvin (K): warmweiß (ww) < 3.300 K neutralweiß (nw) 3.300 K bis 5.300 K tageslichtweiß (tw) > 5.300 K Das Licht von Lampen gleicher Lichtfarbe kann unterschiedliche Farbwiedergabeeigenschaften haben. Die Lichtfarben beeinflussen die Raumatmosphäre: Warmweißes Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden, neutralweißes Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung. Für Innenräume eignet sich tageslichtweißes Licht erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux, bei geringeren Beleuchtungsstärken mit tageslichtweißem Licht wirkt die Atmosphäre fahl und langweilig.
(Quelle: www.licht.de)
Der Ausstrahlungswinkel
ist der Öffnungswinkel des Lichtbündels einer Leuchte oder Reflektorlampe, in dem die Lichtstärke auf die Hälfte des Maximalwertes absinkt. Er wird bestimmt von der Bauart des Reflektors. Für gleichmäßige Ausleuchtung (Allgemeinbeleuchtung, Platzbeleuchtung) müssen breit strahlende Leuchten mit großen Ausstrahlungswinkeln eingesetzt werden. Für die Akzentbeleuchtung ist in der Regel stärker gebündeltes Licht notwendig. Die
Charakteristik von breit strahlendem Licht mit größeren Ausstrahlungswinkeln wird als "flood" und "wide flood" bezeichnet, die von eng gebündeltem Licht mit kleinem Ausstrahlungswinkel - z.B. 10° - als "spot".
(Quelle: www.licht.de)
Die Farbwiedergabe
einer Lampe kennzeichnet die farbliche Wirkung, die ihr Licht auf farbigen Gegenständen oder Personen hervorruft. Sie wird mit dem "allgemeinen Farbwiedergabe-Index" Ra bewertet. Er gibt an, wie natürlich Farben im Licht einer Lampe wiedergegeben werden. Der Farbwiedergabe-Index ist von acht häufig vorkommenden Testfarben abgeleitet. Ra = 100 steht für den besten Wert; je niedriger der Index, umso schlechter sind die Farbwiedergabeeigenschaften. Lampen mit einem Ra-Index kleiner als 80 sollten in Innenräumen, in denen Menschen für längere Zeit arbeiten oder sich
aufhalten, nicht verwendet werden.
(Quelle: www.licht.de)
Die Beleuchtungsstärke
(Kurzzeichen: E) gibt in der Maßeinheit Lux (lx) den Lichtstrom an, der von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft. Sie beträgt 1 Lux, wenn der Lichtstrom von 1 Lumen 1 Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter auf horizontalen und vertikalen Flächen gemessen. Bei gleicher Beleuchtungsstärke erscheint ein weißer Raum heller als ein dunkler (siehe dazu Reflexionsgrad).
(Quelle: www.licht.de)